Zwanzig erste Eindrücke an einem Tag sind in der heutigen Zeit keine Besonderheit. Stellen wir uns Folgendes vor: Wir werden täglich x-Male von uns unbekannten Firmen, Dienstleistern und Produkten auf subtile und weniger subtile Art und Weise angegangen. Jedes Mal entsteht dabei ein erster Eindruck.

In meinem Fall kann dies konkret wie folgt aussehen: Im Radiowecker um 06:30 Uhr wird mir die Werbung eines neuen Restaurants in der Region gespielt. Beim morgendlichen durchscrollen des Facebook-Feeds wird etwa 20-mal versucht mir ein cooles Tech-Produkt zu verkaufen oder mich zur Teilnahme an einer fancy Kickstarter-Kampagne zu verleiten. Die Reise geht weiter und beim Kaffee in der Küche liegt der Katalog des Reisebüros mit einem Angebot für die Dominikanische Republik. Warum auch nicht! Üblicherweise passiert als nächstes, dass ich auf meinem kurzen Arbeitsweg mindestens einmal hinter einem Bus warte. Auch da versucht man mich mit einer Buswerbung für ein neues Fitnesscenter zum Abschluss eines Testabos zu bewegen. Ach ja, und während ich der Strasse so entlangfahre, fallen mir mehrmals die Plakate zu Events auf, welche in den nächsten Monaten in meiner Region stattfinden. Endlich im Büro angekommen, öffne ich das Mailprogramm. Der nächste Versuch, mich mit einem Newsletter dazu zu kriegen den Gartenschlauch des Jahrtausends zu kaufen. Ein Grossteil der kurz wahrgenommenen Werbungen – erfolglos. Wir werden schlichtweg blind für Werbung. AUSSER, die Werbung spricht die Sinne auf eine andere Weise an und vermag mich abzuholen, wie es bisher noch nicht der Fall war. In meinem Blogbeitrag möchte ich auf eben dieses Thema eingehen und versuchen, anhand von 2 Beispielen zu erläutern, wie wir mit Hilfe von aussagekräftigen Bildern im Stande sind, die Vermarktung einer Leistung oder eines Produktes zu erleichtern.

Mitarbeiterportraits auf Webseiten

Der Dienstleistungssektor ist dafür bekannt, dass dieser vom persönlichen Kontakt lebt. Umso wichtiger ist eine gute Grundlage, ein guter erster Eindruck, wenn man so will. Denn dieser bildet das Fundament, um erfolgreich gemeinsame Geschäfte zu machen. Ob es dabei um eine Marketingdienstleistung oder den Abschluss meines neuen Fitness-Abo geht, spielt keine Rolle. Etwas haben Sie jedoch gemein. In den meisten Fällen informiert sich der Neukunde vorab über die Leistungen und die dahinterstehenden Personen. Dies passiert in den meisten Fällen auf der Internetseite des Anbieters. Ein häufiger Schritt dabei ist es, zu schauen, wer denn nun in diesem Fitnesscenter arbeitet oder wem ich da mein Marketingbudget anvertraue. Hier entsteht häufig der so wichtige «erste Eindruck». Daher ist der bedachte Einsatz von hochwertigen Bildern so wichtig. Die grössten Sympathieträger einer Firma sind deren Mitarbeiter. Ihre potenziellen Kunden wollen auf sympathische und kompetente Art und Weise von Ihnen angesprochen werden. Wundern Sie sich nicht, wenn dies mit Handyfotos, die mal eben kurz nach dem Mittag aufgenommen wurden, nicht funktioniert. Die verwendeten Mitarbeiterportraits sollten:

  • aktuell sein
  • Freundlichkeit ausstrahlen
  • einheitlich bearbeitet sein
  • sauber ausgeleuchtet sein
  • einen ansprechenden, einheitlichen Hintergrund haben
  • gut auf der Webseite zu finden sein
  • nicht zu stark bearbeitet sein

So sind Sie im Stande einen bleibenden, positiven ersten Eindruck zu hinterlassen und im Gros der anhaltenden Reizüberflutung den Unterschied zu machen.

Negatives Foto Beispiel

Schlechtes Beispiel: Weissabgleich stimmt nicht, Gesichtsausdrücke sind nicht ansprechend, nicht sauber ausgeleuchtet.

Positives Foto Beispiel

Gutes Beispiel: Die Fotos strahlen Freundlichkeit aus, sehen einheitlich aus, haben den gleichen Hintergrund und sind nicht zu stark bearbeitet.

Produktfotografie im Print oder Online

Nicht nur die Menschen sind wichtig, nein auch die Produkte. Da wird Marge generiert, der Verkauf füllt die Kassen. Auch hier gilt, Einheitlichkeit kombiniert mit Einfachheit funktioniert am besten.

Was heisst das konkret? Rücken Sie das Produkt in den Mittelpunkt! Und nur das Produkt. Zu Beginn des Kaufprozesses geht es um dieses als solches. Der Kunde will auf einen Blick sehen, welches Produkt er kauft. Sobald die Entscheidung getroffen ist, dass das Produkt in Frage kommt, ist es wichtig, den Kunden auch auf der emotionalen Schiene abzuholen. Dabei können Stimmungsbilder zum Einsatz kommen, die das Produkt im täglichen Gebrauch zeigen. So schaffen wir es, den persönlichen Bezug zum Käufer herzustellen. Auch hier gilt es folgende Punkte bei der Erstellung von Bildern zu beachten. Sie sollten:

  • sauber ausgeleuchtet sein
  • das Produkt in den Mittelpunkt setzen
  • im Optimalfall freigestellt sein
  • einen einheitlichen Hintergrund haben
  • nicht zu übertrieben bearbeitet sein
  • nicht mehr versprechen, als das Produkt hält

Klar ist es bei einem Urlaubskatalog etwas anderes. Da ist der Kunde bereits der Meinung, er hätte dringend Ferien nötig und dementsprechend kann dieser sofort emotional mit Stimmungsbildern seiner Traumdestination abgeholt werden. Aber unabhängig von der Branche, ist eines klar: Es wird Ihnen leichter fallen, Ihre Kunden mit dem Einsatz von professionellen Bildern abzuholen und zu einem Kauf zu bewegen. Dies gilt für fast alle Bereiche. Ein professionelles Produktbild hat es einfacher sich beim Kunden im Kopf festzusetzen und so zum höchsten aller Ziele zu führen – einem Verkauf Ihrer Leistung oder Ihres Produkts.

Foto Beispiel Kappe

Ich bin überzeugt, dass Sie es schaffen, mit gelungenen, aussagekräftigen Bildern den Unterschied zwischen erfolgloser und erfolgreicher Wahrnehmung zu machen. Überlassen Sie Ihre Wahrnehmung nicht dem Zufall und setzen Sie auf professionelle Bilder. Ihnen wird auffallen, dass Sie auf eine andere Art und Weise bemerkt werden.

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